Geplanter Rückkauf Volkswagen will Autovermieter Europcar übernehmen

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Meldung vom 24.06.2021

Der Wolfsburger VW-Konzern hatte sich 2006 von Europcar getrennt. Jetzt plant er den Rückkauf – und hofft auf das dichte Netz an Vermietstationen.

Einst zählte Europcar nicht zum Kerngeschäft und flog bei einer Sanierungswelle 2006 aus dem VW-Konzern. Inzwischen sind alternative Mobilitätskonzepte abseits des eigenen Autos immer gefragter – und Volkswagen erwägt einen Rückkauf des Autovermieters Europcar.

Zusammen mit Partnern habe das Unternehmen eine unverbindliche Übernahmeofferte von 44 Cent je Europcar-Aktie auf den Tisch gelegt, teilte der Wolfsburger Autokonzern mit. Damit wird Europcar mit rund 2,2 Milliarden Euro bewertet. Derzeit sei ungewiss, ob und unter welchen Bedingungen eine Transaktion zustande komme, erklärte Volkswagen. Das Angebot sei von Europcar abgelehnt worden.

Vor 15 Jahren für 3,3 Milliarden Euro verkauft

Die Aktie des Autovermieters jedoch legte nach der Bestätigung des Angebots durch Volkswagen an der Pariser Börse um fünf Prozent auf gut 45 Cent zu. Insider hatten bereits seit Längerem vermutet, dass VW Europcar zurückkaufen wolle. Eine Einigung sei angesichts der finanziellen Belastungen durch die Coronapandemie jedoch alles andere als sicher, hatte es damals geheißen.

AVM Autovermietung in München hat eine neue Homepage

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Die neue Homepage der AVM Autovermietung aus München ist sehenswert. Heute, am 29.05.2021 wurde sie ins Internet gestellt. Anschauen lohnt sich. Hier werden die Homepagebesucher reichlich informiert und das Design der Homepage ist modern und mit der neuesten Technik durch die Firma Friedrich + Heilmuth aus München geschaffen worden. Wir gratulieren der Firm AVM Autovermietung aus München.

Corona Virus und Auto mieten

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Wie gefährlich sind die Fahrzeuge von Mietwagen Unternehmen sowie von  Car-Sharing- und E-Scooter-Dienstleister?

Das Corona Virus Sars-CoV-2 verbreitet sich rasend schnell. Allein in Deutschland haben sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt (17.03.2020) nahezu 8.000 Menschen infiziert. Die Ansteckungsgefahr ist groß – auch bei der Nutzung von E-Scootern, Mietwagen und Car-Sharing-Fahrzeugen.

Nicht grundlos werden Schulen, Kindergärten und Kitas geschlossen. Deutschland will die Ausbreitung des Corona Virus verzögern. Somit sollen einerseits Kliniken entlastet werden. Andererseits will man Zeit gewinnen um an Impfstoffen und Gegenmitteln zu arbeiten. Doch der Virus kann nicht nur über Husten in die Umgebungsluft gelangen und dort von anderen aufgenommen werden.

Wie das US-Gesundheitsinstitut NIH und die Seuchenschutzbehörde CDC herausgefunden haben, hält sich das Corona Virus bis zu drei Tage auf Kunststoff und Edelstahl. Den Virologen zufolge sei der Erreger der Covid-19-Pandemie vergleichbar mit dem Erreger der Sars-Epidemie aus dem Jahr 2003.

Nach einer Kontamination kann das Corona Virus also bis zu 72 Stunden etwa auf dem Lenker eines E-Scooters oder Türgriff und Schaltknauf eines Mietwagens oder Car-Sharing-Autos  überleben. Jedoch warnen Wissenschaftler vor Panikmache. „Zum aktuellen Zeitpunkt können wir noch nicht sagen, ob man Covid-19 von kontaminierten Oberflächen oder anderen Gegenständen aufnehmen kann“, sagt Mikrobiologin Marilyn Roberts von der University of Washington.

Was jedoch nachgewiesen ist, dass eine gründliche Reinigung und Desinfektion Corona Viren beseitigt. Wenn man also weiterhin auf den E-Scooter,  Mietwagen oder auf Car-Sharing-Dienste nicht verzichten möchte,  sollte man besonders hierbei vorsichtig sein.

Bei den Autovermietern in Deutschland werden die Fahrzeuge nach Rückgabe nicht nur vom Schmutz befreit, sondern auch sorgfältig mit Desinfektionsmittel behandelt. Bei vielen Firmen auch zum zweiten Mal kurz vor der Fahrzeugübergabe an die Kunden. Somit ist bei den  Fahrzeugen der lokalen und internationalen Autovermietungen eine Ansteckungsgefahr so gut wie ausgeschlossen.

Eine gründliche Innreinigung mit entsprechender Desinfektion findet man nur bei Autovermietungen

Nicht so aber bei den E-Scooter-Verleihern.  Die Firma Lime informiert derzeit seine Kunde per E-Mail, welche Maßnahmen man ergreift, um die Verbreitung des Corona Virus-Erregers einzudämmen. So habe man die Reinigungsmethoden erweitert und säubere und desinfiziere E-Scooter häufiger. Zudem seien alle Mechaniker und Mitarbeiter verpflichtet, Handschuhe zu tragen und ihre Hände regelmäßig zu waschen. Doch desinfiziert werden die Elektroroller nur nachts, wenn sie aufgeladen oder gewartet werden. Tagsüber benutzen aber mehrere Kunden die Fahrzeuge, darunter können auch vom Corona Virus infizierte Personen sich befinden.

Bei den Fahrzeugen von den Car-Sharing-Diensten dürfte die komplette Reinigung noch seltener geschehen. Tagsüber kann man also nie  wissen, ob einer der vielen Benutzer zuvor mit dem Corona Virus infiziert war und demnach das Lenkrad, den Schaltknauf, oder die Türgriffe etc. kontaminiert hat. Entweder man desinfiziert das Fahrzeug selber und zwar gründlich, trägt zusätzlich Handschuhe und wäschst sich nach der Fahrt gründlich die Hände. Verzichtet man allerdings auf die Dienste von E-Scooter und Car-Sharing Unternehmen, nimmt stattdessen einen virusfreien Mietwagen, ist man auf der sicheren Seite.